LIEBSTER award

liebster-award Huch … da hat die liebe Frau Möbius von Ein Lächeln meinen Blog nominiert. Das finde ich sehr toll! Ich danke dir sehr herzlich dafür!

Leider habe ich im Moment recht wenig Zeit und Muse, weswegen ich nur eingeschränkt mitmachen kann. Ich werde auf jeden Fall die Fragen von Frau Möbius beantworten. Aber seht es mir nach, dass ich es jetzt nicht hinbekomme, Blogs rauszusuchen und mir Fragen auszudenken. Aber mit meinen beiden Kids bin ich momentan sehr eingespannt.

Hier sind nun ihre Fragen:

Wie bist du auf den Namen deines Blogs gekommen?
Ich habe mir zwei typische Gewürze rausgesucht, die häufig in der türkischen bzw. deutschen Küche verwendet werden und habe dann jeweils das deutsche, bzw. das türkische Wort genommen.

Was machst du, wenn du nicht bloggst?
Also in der Hauptsache kümmere ich mich derzeit um meine zwei Kinder (11 Monate und 2,5 Jahre). Wenn ich dann mal die Zeit dazu finde widme ich mich sehr gerne dem Backen und dem Scrapbooking. Und ich lese auch sehr sehr gerne.

Wer oder was inspiriert dich?
Da gibt es Vieles: meine Kinder, die Natur, meine Schwiegermutter😉, … aber ich klicke mich auch gerne durch Pinterest.

Was hast du heute schon gebacken oder gekocht?
Heute gab es nur die Reste vom Osterwochenende. Also den Kopf vom Osterlamm, das letzte Stück vom Käsekuchen, einen Salat aus den Burgerzutaten von gestern mit Putenstreifen … mehr war heute nicht drin.

Was darf beim Sonntagsfrühstück nicht fehlen?
Orangensaft und Olivenpaste

Auf welches Küchenutensil, das die meisten Leute für überflüssig halten würden, würdest du niemals verzichten?
Oh, ich bin wahrscheinlich eine von denen, die kaum überflüssige Küchenutensilien besitzt. Ich bin da sehr minimalistisch ausgestattet.

Dein Lieblingsrezept?

Der Rotweinkuchen von meiner Mama.

Dein Lieblingsbackbuch oder -kochbuch?

KLICK

Dein Lieblingsrestaurant?
Leider hat das vor ein paar Wochen zugemacht …😦

Welche Themen interessieren dich überhaupt nicht? Worüber werden wir auf deinem Blog niemals lesen?

Uff, ich bin eigentlich sehr vielfältig interessiert. … Aber ich werde wahrscheinlich zu 100% niemals über Fußball schreiben.😉

Was musst du heute noch erledigen?

Die Kinder in die Wanne stecken.😉

Gewürzkuchen

gewürzkuchen
Meistens sind mir einfache Rührkuchen lieber als irgendwelche komplizierten Torten. Das hier ist ein wunderbarer Kuchen für die Weihnachtszeit, den ich vorletztes Jahr bei chefkoch.de gefunden habe. Und zwar hat Alina hier ein altes Generationsrezept zur Verfügung gestellt.

125 g Margarine
300 g Vanillezucker
4 Eier (getrennt)
300 g Mehl
125 g gemahlene Nüsse (Haselnüsse oder Mandeln oder Beides)
1 Pck Backpulver
2 TL Zimt
1 Msp Nelken (gemahlen)
250 ml Milch
125 g Schokolade (gerieben, oder Streusel)

Wie beim Rührkuchen üblich zuerst die Margarine mit dem Zucker in einer großen Schüssel verrühren. (Im Originalrezept ist es normaler Zucker. Ich hatte aber noch den Vanillezucker da, in dem die Vanillekipferl gewälzt worden sind.) Dann die Eigelbe nach und nach unterrühren.
Ich vermische dann immer das Mehl schon mal mit dem Backpulver, den Gewürzen und der Schokolade und gebe diese Mischung dann abwechselnd mit der Milch in die große Schüssel dazu.
Die Eiweiße steif schlagen und unter den Teig heben.

Bei 175°C Ober- und Unterhitze für ca. 1 Stunde backen.

Mit einem Guß aus
150 g Puderzucker
2 EL Rum
2 EL Wasser
schmeckt er am besten. Und noch besser wird er, wenn er 1-2 Tage zieht.

Im Original war noch eine Messerspitze Kardamom angegeben. Den hab‘ ich aber nicht daheim.
Wenn jemand den Kuchen dunkler mag, schadet bestimmt ein Teelöffel Kakao nicht.

Tepsi böreği (mit Hackfleisch und Feta)

P1020876 bearbeitet

Die vegetarische Version habe ich ja schon online gestellt. Hier nun eine mit Fleisch. Die Vorgehensweise ist dabei genauso wie beim Börek mit Spinat, weswegen ich nun der Einfachheit halber nur das Rezept für die Füllung aufschreibe:

300 g Rinderhackfleisch
200 g Feta
2 Knoblauchzehen
1 TL paprika edelsüß
1 TL Thymian
1/2 Bund glatte Petersilie
Salz und Pfeffer

Das Hackfleisch krümelig anbraten und die gepressten Knoblauchzehen dazugeben und nur kurz mitanbraten. Dann mit die restlichen Gewürze und den zerbröselten Feta unterrühren.

Zusammengebaut wird das Ganze dann genauso wie die vegetarische Variante. Zwischen die Schichten wird hier ebenfalls ein Gemisch aus
1 Ei
1 Tasse Milch und
1/2 Tasse Olivenöl gegeben.

Bei 180°C für etwa eine halbe Stunde bei Ober- und Unterhitze backen.
Es schmeckt am besten, wenn es wieder etwas abgekühlt ist. Oder auch am nächsten Tag schmeckt es kalt noch ganz hervorragend.
Dazu essen wir am liebsten Tzatziki oder Naturjoghurt mit Knoblauch, und einen frischen Salat.

Lasst es euch schmecken!

Kaaskouchn

Kaaskouchn

Oberpfälzischer Käsekuchen oder auch Kirwa-Kouchn (hochdeutsch: Kirmeskuchen)

Kennt ihr das, wenn man einen ganz bestimmten Geschmack im Kopf hat? Einen Geschmack, von dem man weiß, dass man ihn so nie wieder schmecken wird?
Mir geht es mit diesem Kuchen so. In Bärnau in der Oberpfalz gab es einmal einen Bäcker, und der hatte eben auch diesen Käsekuchen im Angebot. Den Besten! Wir haben uns beinahe darum geschlagen …
Nun gibt es diesen Bäcker nicht mehr. Und obwohl die Kinder das Geschäft nicht weiterführen, wurden auch die Rezepte nicht herausgerückt. Leider leider! Auch meine Oma wäre da scharf drauf gewesen. Denn auch sie ist nie zufrieden mit ihrem Ergebnis.
Ich hab’s bisher dann lieber gleich bleiben lassen. Vorallem, weil der Hefeteig und ich eh nie dicke Freunde werden.
Nun gut … bis heute!

Eigentlich geht der Kuchen ja total einfach. Aber meine Erwartungen sind hoch.
Leider wurden sie nicht ganz erfüllt. Aber im Großen und Ganzen bin ich eigentlich doch recht zufrieden.

Und jetzt kommen wir mal zum Punkt:
Für den Boden stellt man einen Hefeteig aus folgenden Zutaten her:
500 g Mehl
1 Prise Salz
150 ml lauwarme Milch
1 Hefewürfel
60 g Butter
60 g Zucker
1 Ei (Größe M)

Der Teig reicht -laut Rezept – für ein Blech oder zwei runde Kuchen.
Man kann ihn auch super mit Trockenhefe machen. Ich habe aber diesmal frische Hefe vorgezogen. Hier muss man halt beachten, dass man die Hefe wirklich vorher mit etwas von der Milch und dem Zucker anrührt und gehen lässt, bevor man sie zu den anderen Zutaten gibt.

Während der Teig geht kann man super schon mal die Quarkschmiere vorbereiten (und den Herd auf 180°C vorheizen). Diese wird aus
500 g Quark
180 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
50 g flüssiger Butter
2 Eiern (getrennt)
2 EL Speisestärke
2 EL Rum
hergestellt.

Ich hab‘ dann jedenfalls zwei runde Kuchen gemacht und diese mit der Quarkmischung bestrichen.
Ein paar Rosinen habe ich auch noch draufgestreut. Aber nicht zu viele, weil ich die Dinger eigentlich nicht mag.

Bei 180°C Ober- und Unterhitze ist der Kuchen in 30 Minuten fertig.
Zuletzt dann noch Kokosraspeln drüberstreuen … fertig!

Mein erster Versuch hat uns schon mal gut geschmeckt. Die Quarkmasse war schon sehr gut. Nur der Hefeteig war noch zu dick. Wahrscheinlich könnte man aus der Menge sogar zwei Bleche bekommen. Außerdem hätte ich den Rand vllt. doch noch mit einem Eigelb-Milch-Gemisch bestreichen sollen, damit er schöner glänzt. Die Schmiere hätte vielleicht auch noch ein wenig Gries und auch Zitrone vertragen. Mal sehen …

Ich werde nicht aufgeben. Ich glaub‘, ich krieg‘ den hin. Zwar nie so, wie der bärnauer Bäcker. Aber evtl. annähernd …?

Mantı

manti_fertig

Ein sehr sehr leckeres – aber leider auch aufwändiges – Gericht sind Mantı (kleine Nudeltäschchen mit Joghurtsauce). Wir haben das gestern erst zum zweiten Mal gemacht weil uns die Auswellerei des Nudelteiges immer wieder abgeschreckt hatte. Da ich aber nun zu Weihnachten eine Nudelmaschine bekommen habe, haben wir uns erneut daran gewagt. Und ich muss sagen, so eine Nudelmaschine ist schon eine enorme Erleichterung!

Als erstes solltet ihr den Nudelteig zubereiten. Für 4 Personen braucht ihr Folgendes:
400 g Mehl
etwas Salz
1 Ei
1/8 Liter Wasser

Daraus einen Nudelteig herstellen und diesen ca. 20 Minuten zugedeckt ruhen lassen.

In der Zwischenzeit kann man schon mal die Füllung vorbereiten. Dazu
150 g Rinderhackfleisch (oder auch Lamm)
1 Zwiebel
1 Bund glatte Petersilie
frisch gemahlener Pfeffer
1 TL Paprika edelsüß
1 MSP. gemahlener Kreuzkümmel
miteinander vermengen. Sollte das Hackfleisch arg grob sein, kann es nicht schaden, es nochmal durch den Fleischwolf zu drehen. Zwiebeln und Petersilie sollten sehr sehr klein gehackt werden. Man braucht nur Kleinstmengen für die einzelnen Nudeltaschen. Da ist es besser, wenn die Füllung recht fein ist.

Wir haben dann den Nudelteig in 5 Portionen aufgeteilt. Man sollte nicht den kompletten Teig auf einmal verarbeiten, weil er sonst zu trocken wird und dann kann man die Mantı nicht mehr schön „zusammenkleben“.
Also eine Portion Nudelteig so dünn als möglich auswellen, oder eben durch die Nudelmaschine jagen, bis er die gewünschte Dicke hat. Den ausgewellten Teig in kleine Quadrate schneiden (ca. 3-4 cm). Jeweils einen Klecks mit Hackfleischfüllung darauf setzen und kleine Täschchen formen. Dazu die vier Ecken zusammendrücken und auch die Ränder gut verschließen, damit die Täschchen wirklich komplett geschlossen sind.

Für die Joghurtsauce
200 g türkischen (oder auch griechischen oder bulgarischen) Joghurt mit 10% Fett
200 g Naturjoghurt mit 3,5% Fett
vermischen und mit Salz und 2 gepressten Knoblauchzehen vermischen. Kurz im Kühlschrank ziehen lassen.

Wasser in einem großen Topf aufkochen, 1 Esslöffel Salz und die Mantı reingeben und etwa 5 Minuten leise kochen lassen.

Während die Nudeltäschchen kochen 80 g Butter in einem kleinen Pfännchen schmelzen lassen und rosenscharfes Paprikapulver hineinrühren.

Die abgetropften Nudeln auf tiefe Teller verteilen und die Joghurtsauce und die geschmolzene Butter mit Paprika darüberträufeln. Fertig!

Mantı können als Hauptgericht gegessen werden, werden aber oft eher als Zwischengang gereicht. In der Türkei sagt man, dass sich der Koch umso mehr Mühe für seine Gäste gemacht hat, je kleiner die Täschchen sind. Ich weiß nun auch warum!😀 Am besten ist es wirklich, wenn man sich zu Zweit hinsetzt und die Nudeltäschchen formt. Sonst dauert das ewig.

2012 in review

Diese Zusammenfassung ist wirklich sehr interessant und hat mich in meinem Vorsatz bestätigt, dass ich dieses Jahr doch wieder etwas aktiver werden sollte.
Gleich morgen werde ich loslegen … hab‘ da nämlich zu Weihnachten ein neues „Spielzeug“ bekommen.😀

Ein glückliches und gesundes Jahr 2013 wünsche ich euch!
Liebe Grüße
Kratzi

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 2.900 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 5 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.